Zitate

Donnerstag, 27. Juni 2013

Wann liebe ich?




Ich sehe Dich,

doch sehe ich wahrhaftig, wer Du bist?

Ich habe von Dir auch ein inneres Bild,

oder ist es nur die Vorstellung, die ich von Dir habe?



Ich liebe Dich,

doch kann ich sagen, dass Du meine Liebe bist?

Ich habe auch so viele Gefühle für Dich.

Doch ich muss gestehen, dass es nur meine eigenen Gefühle sind.



Ich sehne mich nach Dir,

doch ist es nicht mein eigenes Sehnen, dass ich spüre?

Du allein kannst meine Sehnsucht stillen,

Doch ich muss zugeben, dass nur ich selber „gestillt“ werden will.



Ich will Dich,

doch ist es nicht wieder mein eigener Wille, der etwas will?

Auch wenn ich sage, „ich brauche Dich“,

ist es wieder nur etwas, was ich für mich haben möchte….




Und wann liebe ich denn nun wirklich?
Das ist ganz einfach,
genau dann,
... wenn ich nichts mehr von Dir will.



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Bild von lauren: infinite lau, bar centro



Montag, 26. September 2011

Im Leben Nichts



In dieser Stille
lieg ich tief begraben,
mein Wille liegt brach,
Gott hat mich geschlagen.

Die Hoffnung hinfort
und in Seiner Hand,
fand ich nur noch Ihn,
der Tod wird genannt.

Allein nur mein Sein
das mir noch gehört,
mein Leben ist Nichts,
vom Sinne entleert.

Ohne mein Tun
hab alles verloren,
selbst Gott wird verschwiegen,
die Seele verborgen.

Doch Er hat gewählt,
legt Hand an mein Leben,
zerstört meine Träume,
rafft hinweg meine Lieben.

Und fleh ich um Gnade,
ich sterb doch durch Ihn
denn Gott ist allmächtig,
ich kann Ihm nicht fliehn.

She's 2011
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Bild von lynx: Though lovers

Dienstag, 17. Mai 2011

Mein Lieb





Dein Antlitz schmeichelt meiner Seele,
weil ich die Liebe in ihm sehe.
Deine Augen lachen,
bringen Saiten zum Erklingen,
die ich schon lang vergessen wähnte.


Mein Lieb,
wie lang Du bist allein gewesen,
hast Dich versteckt in meinem Herzen.
Ich sehe Dich schmunzeln,
als wüsstest Du von meinem Sehnen,
doch linderst mir die Schmerzen.


Deine Hand nur zögernd sich mir nähert,
keinen Grund zur Sorge gibt es hier.
Du glaubst nicht mehr,
als wär die Hoffnung schon verloren,
verschenk Dein Herz ruhig, gib es mir.


Bist Du verliebt und glaubst und hoffst,
und hast doch Angst, Dich her zu schenken.
Wohldann in Deinem Seelenspiegel,
kannst Du erst schauen, was Liebe ist,
und dann wirst Du an mich noch denken...



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Bild von Knipsermann: Lotusblüte

Dienstag, 8. Februar 2011

Freiheit der Liebe





Deine Stimme klingt aus der Ferne zu mir herüber,
wie  feine, kristallklare Schneeflocken rieselt sie über meine Haut.
Doch ich sehe Dich nicht an, weil meine Augen mich verraten,
denn Du weißt noch immer nichts von mir.

Dein Lachen ist wie eine Woge von unerfüllten Versprechen,
die in meinem Herzen umherschwirrt
und mich bis in die Nacht verfolgt.
Doch ich will nicht von Dir träumen, weil Du mir so nahe bist,
dass Du keinen Schritt mehr auf mich zu machen kannst.

Dein Blick ist wie immer, fern ab dem Geschehen,
von meinem Wunsch, Dich zu berühren und zu sagen,
was ich empfinde.
Doch ich werde Dir nichts sagen, weil Du ja schon so Vieles
stattdessen weisst; nicht mehr willens bist,
etwas Neues an Dich und Dein Leben heranzulassen.

So bleibt meine Liebe Dir unbekannt, weil Du ihren Herzschlag
nicht spürst, nichts von ihrer Schönheit sehen kannst,
und nichts ahnst von der Lebendigkeit
ihrer unfassbaren, unendlichen und wunderbaren Freiheit.
Der Freiheit der Liebe.

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Bild von raschuis: Bettelnder Jungvogel

Dienstag, 18. Januar 2011

Bei Dir



Geborgenheit an Deinem Herzen,
umschlingest mich so zart
Pulsen unter meinen Händen,
sagt mir, Du bist da.

Nähe spür'n in meinem Körper,
bewege mich und fühl mich warm,
Atemhauch lässt mich erwachen,
ich lieg gewiß in Deinem Arm.

Verliere mich in Deinem Inneren,
verändert meine Welt,
Gefühle streicheln meine Sinne,
verspreche, was Du hältst.

Umschlungen nur von Deinem Sein,
Dein Lieben hüllt mich ein,
ich glaube…, fühle mich getragen,
sink in Empfindung ein.

Geschenkt Dir sei Dein ganzes Leben,
mein Körper, meine Seel,
geschenkt sei Liebe, Trost und Segen,
dem Menschen, der es fühlen will.
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Bild von Ingrid Elter: Geborgen

Donnerstag, 6. Januar 2011

Sinn und Leben



In jedem Sinne steckt ein Leben
in jedem Leben der Sinn, den Du ihm gibst.
Frag Dich, ob Du für ein Etwas Dein Leben gäbest ,
oder eher Verzicht übst für Dein Glück.

Musst nichts behalten, was Du nicht liebst,
doch halte das fest, was Du so magst.
Falls Gott Dir doch was nimmt, bedenke,
dass es Zeit ist, voranzugehen, zu neuem Sinn.

Das Jahr ist jung, frisch, neu, gefüllt mit Potential,
birgt Geschenke für Dein Wohlergehn.
Geh stets bergauf, auch voller Müh,
genieß den Blick, frei ungetrübt.

Der Sinn des Lebens ist nicht verborgen,
Du brauchst nicht bitten, ER zeigt es Dir.
Das Leben darselbst schenkt Gott an Dich,
mich wundert, wer nicht Liebe spürt…


She’s, 2011

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Wer bist Du?




Wer bist Du, mein Geliebter?
Bist Du das wunderschöne Paar Augen,
in welches ich versinken kann?

Kann ich Dich hören,
Du unbekanntes Wesen?
Oder ist es nur der Wind,
der zärtliche Worte in mein Ohr flüstert?

Oder bist Du nur der Traum, den ich so oft geträumt,
und in dem ich immer wieder Zuflucht suche?

Erkennst Du Dich selbst,
bevor Du fragst, wer ich bin,
oder ist das nicht wichtig für Dein Herz?
Kennst Du Deine eigenen Empfindungen,
bevor Du meine Gefühle verstehen kannst,
oder ist es einfach nur das Leben, was wir zulassen sollten?
Blickst Du in Deine eigene Seele,
bevor Du versuchst, mich zu verstehen,
oder entscheidest Du lieber selber, wen Du liebst?

Jede Beschreibung eines Menschen mit Worten ist,
als würdest Du versuchen, Deinen eigenen Schatten zu ergreifen;
denn bei jedem Versuch, ihn zu fassen, läuft er Dir davon.
Aber wenn Du unbeirrt weitergehst, bleibt er immer an Deiner Seite.
She's, im Jahre 2000