Dienstag, 16. Februar 2010

Kannst Du mich seh'n?



Im Frühling versteckt in den Knospen der Blumen
bin ich's, der sie zum Erblühen bringt.

Bei Regen hörst Du in den Bäumen die Vogelschar;
also gab ich's, dass sie so herrlich singen.

Im Hohen Sommer glüht der Asphalt und die Sonne sticht,
wisst ihr, dass ich Euch schenke das Licht?

Und auch im Herbst, wenn die Natur geht zur Ruh',
gebe ich dort den Anlass dazu.

Schnee fällt herab auf's weite Land...

Nur wenige damals meinen Sohn erkannt...

In der Geburt die Menschen erwachen;
sie "erleben" das Sterben.

Wer wahrhaft weiss,
weiss, er wird ewig währen.

Siehst Du das Leben mit offenem Blick,
erkennst Du mich in Allem,
und alles kehrt irgendwann zurück.


Freitag, 12. Februar 2010

Für meinen Liebsten



So wie die Sonne frühmorgens
die Erde zum Leben erweckt,
so fällt Licht auf meine Seele,
kommt mir Dein Name in den Sinn.

So wie der Regen allzeitlich
die Natur zum Erblühen bringt,
so rauscht das Blut in meinen Adern,
spüre ich Deinen Kuß auf meinen Lippen.

So wie die Erde das Fundament
für alles Leben in dieser Welt ist,
so spüre ich die Unendlichkeit,
weil Deine Liebe mich unsterblich macht.

So wie der Herrgott seine schützenden Hände
ausbreitet über alle Menschen,
so fühle ich mich beschützt und behütet,
liege ich in Deinen Armen.

Sobald der Himmel mich empfängt,
ist meine Erdenzeit vorüber,
werde ich dem Schöpfer danken,
dass er Dich, mein Liebster, gesandt.





2000, copyright: She's

Donnerstag, 11. Februar 2010

Träume

Schlummert still und unsichtbar,
leicht wiegend wie Weben,
ein Traum.


Sehnsuchtsvoll, tief,
pulsierend wie Leben
im Raum.


Sanft gleitend im Wind,
wie Federn zart streichelnd,
Gedanken.


Berührung ganz sanft, Worte erwählt,
beglückend das Sein
in Liebe.


Schenkendes Wesen, empfangendes Selbst,
suchendes Herz
im Siege.


Stille hält an, Harmonie trifft das Leben,
Träume wiegen
im Wind.


Gerührt angekommen, alles vergeben,
so glücklich,
wie Liebende sind.





1999, copyright by She's