Donnerstag, 6. Januar 2011

Sinn und Leben



In jedem Sinne steckt ein Leben
in jedem Leben der Sinn, den Du ihm gibst.
Frag Dich, ob Du für ein Etwas Dein Leben gäbest ,
oder eher Verzicht übst für Dein Glück.

Musst nichts behalten, was Du nicht liebst,
doch halte das fest, was Du so magst.
Falls Gott Dir doch was nimmt, bedenke,
dass es Zeit ist, voranzugehen, zu neuem Sinn.

Das Jahr ist jung, frisch, neu, gefüllt mit Potential,
birgt Geschenke für Dein Wohlergehn.
Geh stets bergauf, auch voller Müh,
genieß den Blick, frei ungetrübt.

Der Sinn des Lebens ist nicht verborgen,
Du brauchst nicht bitten, ER zeigt es Dir.
Das Leben darselbst schenkt Gott an Dich,
mich wundert, wer nicht Liebe spürt…


She’s, 2011

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Wer bist Du?




Wer bist Du, mein Geliebter?
Bist Du das wunderschöne Paar Augen,
in welches ich versinken kann?

Kann ich Dich hören,
Du unbekanntes Wesen?
Oder ist es nur der Wind,
der zärtliche Worte in mein Ohr flüstert?

Oder bist Du nur der Traum, den ich so oft geträumt,
und in dem ich immer wieder Zuflucht suche?

Erkennst Du Dich selbst,
bevor Du fragst, wer ich bin,
oder ist das nicht wichtig für Dein Herz?
Kennst Du Deine eigenen Empfindungen,
bevor Du meine Gefühle verstehen kannst,
oder ist es einfach nur das Leben, was wir zulassen sollten?
Blickst Du in Deine eigene Seele,
bevor Du versuchst, mich zu verstehen,
oder entscheidest Du lieber selber, wen Du liebst?

Jede Beschreibung eines Menschen mit Worten ist,
als würdest Du versuchen, Deinen eigenen Schatten zu ergreifen;
denn bei jedem Versuch, ihn zu fassen, läuft er Dir davon.
Aber wenn Du unbeirrt weitergehst, bleibt er immer an Deiner Seite.
She's, im Jahre 2000

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Weihnachtszeit



In der heutigen Gottesfinsternis bringt die Weihnachtszeit
ein wenig Licht in unsere selbstgewählte Dunkelheit.
Es gibt aber Menschen unter uns, die leben in hellem Lichterglanz.

Gott, der Allmächtige hat sie erleuchtet.
Sie finden Erfüllung in gottgefälligem Leben.


Aber auch wen sein Lebensweg bislang nicht
auf den Pfad Gottes geführt hat, für den ist es nicht zu spät.
Denn welche Zeit eignet sich besser, um auf die Suche zu gehen,
als die Weihnachtszeit?

In dieser Zeit, in der es stiller um uns wird,
… hörst Du da nicht etwas?

In dieser Zeit, in der es dunkler um uns wird,
…siehst Du nicht den Lichtschein?

In dieser Zeit, in der selbst Ungläubige das Fest der Liebe feiern,
...spürst Du sie nicht, die Liebe, tief in dir?

Gib Deine Suche nicht auf, bleib auf Deinem Weg,
ganz gleich, wie steinig er auch sei, welches Leiden er Dir auferlegt,
wohin er Dich auch immer führen mag.

Denn wenn Du Gott suchst,
dann will er auch von Dir gefunden werden.


She’s, 2000


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Bild von NBS: Weihnachtlich

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Geborgen




Wenn Dein Mund schweigt, die Handlung versiegt,
zeigt ein Blick, ein Geste, wie nah Ich Dir bin.
Wenn Du Dich einsam fühlst, verlassen, nicht geliebt,
wisse, dass Ich schon seit ewigen Zeiten an Deiner Seite bin.

Der Klang der Liebe ist leise,
Du hörst ihn, wenn Du schweigst.
Dein Herz erhebt sich zu ihrer Lebensweise,
wenn Du Dich still empfänglich zeigst.

Wenn Deine Hände ruhen, Dich Dein Gebet erhellt,
erfüllt sich auch Deine Bestimmung in Dir.
Wenn Du Deine Augen öffnest für Gottes Welt,
zeigt sich auch für Dich die ganze Schönheit in ihr.

Sei getrost,
Du bist in Mir geborgen, wie in Armen der Güte,
und wirst getragen von Mir, wie auf Händen der Liebe.
Denn Ich
lasse Dich niemals allein.
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Bild von eva thiery.de: Geborgenheit

Donnerstag, 4. November 2010

Was Du Dir wünschst




Wohin sollte ich denn gehen,
wenn ich doch überall zu Hause bin?
Jeder Ort lädt mich ein, zu verweilen,
jedes Bild lädt mich ein, zu schauen,
und jedes Wort findet in mir den Widerhall,
der Wahrheit dessen, der Du bist.

Welche Taten soll ich vollbringen,
wenn ich doch an allem Anteil habe?
Jede Handlung geschieht durch mich,
jede Regung von mir bewegt Dich,
und alles Tun bringt mich dem Nichtstun näher,
weil ich sehe, wer dies wirklich tut.

Welches Glück sollte ich noch suchen,
wenn es doch einzig in mir selbst verborgen liegt?
Unter meiner Last, aller Angst und Pein,
unter allem Kummer und meinem Schmerz,
lebt das Glück still und freudig in mir verborgen,
weil ich Den liebe, der genau so mich wollte.

Welche Güter sollte ich noch wünschen,
wenn ich doch alles hab in dieser Welt?
Mein irden Leben bekam ich geschenkt,
meine tiefe Liebe trag ich seelig im Herzen,
wegen Dir fühle ich mich behütet und geborgen,
weil ich nicht anders kann, als das zu sein,
was Du Dir wünschtest.
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Bild von Rotbuche: Blaue Schwertlilie

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Du


In meiner Näh,
bist Du wie der Wind, den ich nicht seh,
bist das Gefühl, das ich nicht kenn,
und nie gefühlt, bei meiner Seel,
bist Du es warst, in meiner Näh.

In meinem Leben,
bist Du die Liebe, um meinetwegen,
bist diese Sehnsucht, die ich nicht spürte,
und niemals wusste, was mich berührte,
und was mir fehlte, in meinem Leben.

In meiner Seele,
bist Du der Gott, den ich verehre,
all das zusammen, was mir fehlte,
so dass ich leb, nur Dir zur Ehre,
niemals mehr gottlos, bei meiner Seele.

In meinem Sein,
gabst Du die Weisheit, die ich nicht fand,
bist das Wissen, die Gewissheit,
tiefstes Vertrauen und meine Sicherheit,
schenkst mir allein, mein Glück im Sein.
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Bild von klapeg: Herbst - das Original

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Für Marion...


Was habe ich ohne Dich?


Ich kann den Duft den Blumen nicht riechen ,
denn sie duften nicht wie Du.

Ich will den Rausch von Drogen nicht erleben,
denn nichts berauscht mich so wie Du.

Ich kann mein Leben nicht mehr lieben,
denn meine einzige Liebe bist nur Du.

Ich will keinen Ton mehr hören,
klingt er nicht wie Deine Stimme.
Ich kann keine Berührung mehr ertragen,
die nicht geweckt wird durch Deine Sinne.

Ich will nichts mehr essen und nichts mehr schmecken,
will nicht mehr einschlafen,
niemand darf mich erwecken,

…bist Du nicht bei mir.

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Bild von hollister: "Mohn"